Große Elbstraße

Endlich Regen! Falls Sie sich gerade verwundert die Augen reiben, weil ich anscheinend so erfreut über schlechtes Wetter bin - die Erklärung ist ganz einfach: Ich wollte die Große Elbstraße schon seit einer ganzen Weile fotografieren - aber nicht bei Sonnenschein und nicht in Farbe.

Und obwohl ich für “Hamburger Verhältnisse” doch überraschend lange warten musste - heute hat es mit dem Wetter gepasst.

Die Große Elbstraße ist recht bekannt durch den Hamburger Fischmarkt, der dort jeden Sonntag stattfindet.

Aber der Fischmarkt war nicht mein Ziel - ich wollte Ihnen die Umgebung zeigen, wie sie sonst aussieht.

Hier liegen Neues und Altes dicht beieinander.

Rechter Hand sehen Sie die Fischauktionshalle.

Dieses Gebäude hat eine fast orientalische Anmutung.

Die Fischauktionshalle von der Seite …

… und von vorne.

Von hier hat man wahrscheinlich gute Aussichten …

Nicht jede Ecke ist neu gebaut oder frisch renoviert …

… aber irgendwie passt das hier.

Der Regen wird immer heftiger und so langsam muss ich mich mal unterstellen …

Meine Deckung ist nicht ganz Wasserfest - Tropfen in Farbe …

Der obligatorische Blick zurück.

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7 Comments »

  1. […] Anbei einige schicken Fotos: […]

    Pingback von Basic Thinking Blog » Hamburger Fotoblog — 24. September 2006 @ 12:53

  2. Hallo und guten Abend,

    die Fotos sind sehr schön. Gut! Aber ist Euch eigentlich bewusst, welches Klischee Ihr bedient, wenn Ihr für den Fischmarkt extra auf Regen wartet???? Drolliger Weise scheint hier sogar bei Sturmflut und Landunter die Sonne. Mmh. Und die Große Elbstraße endet dort, wo die schicken neuen Backsteinbauten (honi soit qui mal y pense) aufhören. Dort wo’s heute kaum noch Fisch gibt. Mmh. Also Jungs, ich lad’ Euch mal zu ‘ner Führung ein, wie’s hier wirklich ist. Am besten so zwischen drei und sechs Uhr morgens ;-)

    Beste Grüße

    Christian Sternberg

    .. und immer grüßt das Fischmarktbuch.

    Kommentar von Christian Sternberg — 11. November 2006 @ 19:35

  3. Hi Christian,

    danke für deinen Kommentar. Tja, was soll ich sagen? Egal, welches Klischee ich bediene - ich wollte es genau so haben! :-)

    Das mit der Uhrzeit und der Führung wäre nicht wirklich ein Problem - wenn ich die Motive nicht schon so hätte, wie ich sie haben wollte… Wenn du dein Angebot aber wirklich ernst meinst, würde ich im Winter gern noch mal darauf zurückkommen…

    Ansonsten kann ich nur feststellen, dass gerade die Fischauktionshalle die am meisten fotografierte Ecke dort ist - vor allem bei Hochwasser. Das wird echt langsam langweilig…

    Schönen Gruß aus Rissen

    Jörn

    Kommentar von Jörn — 12. November 2006 @ 13:18

  4. Hi Jörn,

    doch, doch ich meine das schon ernst. Und dass die Halle bei Sturmflut schon zu oft gesehen ist, dann kann und will ich das nicht leugnen. Aber diese Regennummer, die höre ich halt auch recht oft und ich verstehe sie nicht wirklich. Die Aussage, die für mich als Betrachter damit verbunden ist, lautet: Jede Menge tote Hose.

    Die Große Elbstraße gibt es aber nicht nur dort, wo seit 1976 Altes renoviert oder Neues gebaut wird. Mich langweilt inzwischen auch der Fokus auf die Bauten für Reiche und Bürohengste. Und der wird im Regen nicht spannender. Schon mal ein Foto gezeigt, wo der Eigentümer und Architekt des Neubaus an der Elbe verhindern wollen, dass Spaziergänger dort entlang gehen? Oder hastes übersehen? Ähnlich lustig: Am Albertinum in Neumühlen führt jetzt eine zweite Brücke westlich am Haus vorbei, damit die Menschen dem Haus nicht zu dicht kommen.

    Anderes Thema: Die Hamburger jammern, dass der Fischmarkt langweliger geworden ist. Sind aber nicht bereit, den Mittagstischlullis in den Bistros zu sagen: Dann habt gefälligst auch sonntags morgens um vier geöffnet. Denn viele geöffnete Kneipen um einen Wochenmarkt herum, sind ein Teil dieser besonderen Atmo ‘Altonaer Fischmarkt’.

    Warum ist immer nur spannend zu zeigen, was eh schon jeder kennt? In einem anderen Gewand halt, aber eben doch Bekanntes. Es gibt in der Großen Elbstraße halt auch die ganz normalen Gebäude, die sehr selten gezeigt werden. Ich meine die besonders Region der Fischhändler südlich des ehemaligen Fährterminals. Hier muss man Bescheid wissen, wann etwas läuft und auch mal reingehen.

    Der Fischhandel läuft auch heute zwischen ein und sechs Uhr morgens, vormittags wird nur noch ausgeliefert. In der Zeit gibt es dort etwas zu sehen, was nicht jede kennt.

    Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einen Schornstein mit Präservativ drauf gesehen, wie lange er dort wohl noch steht? Vermutlich wird’s der Herr Vacano aus Wedel wieder dokumentieren. Kein Wunder dass die Fotos von fotografischen Laien gefragt sind.

    Beim unserem Bändchen über den Fischmarkt hören wir manchmal die Kritik, die Fotos seien zu langweilig. Aus Kostengründen hätte ich gerne einen Schwarz-Weiß-Band gemacht, aber das würde nun gar niemand kaufen. Das ist etwas für Foto-Esoteriker. Aber gut, mit einem Buch lässt sich als Fotograf sowieso nicht viel verdienen…

    Apropos: Der Architekt, der städtebaulich recht einfühlsam mit der Gegend umgegangen ist, wohnt auch in Rissen. Über das, was an dem Thema ‘Große Elbstraße’ alles dran hängt, informiere ich gern und jederzeit. Am liebsten vor Ort.

    Viele Grüße

    Christian

    Kommentar von Christian — 13. November 2006 @ 11:48

  5. Hi Christian,

    ich hatte nicht die Absicht, ein Klischee zu bedienen - nicht wirklich. Mir ging es darum etwas zu zeigen, was ich vor dem inneren Auge sehe, wenn es um die Große Elbstraße geht - und das habe ich für mich geschafft. Ich habe diese Straße schon als ganz kleiner Junge erlebt, zu einer Zeit, als dort noch der Straßenstrich groß angesagt war.

    Für mich - und nur für mich - muss diese Straße schwarzweiß fotografiert werden. Vielleicht kommt “diese Regennummer” auch daher, weil ich diese Straße zufällig fast immer so erlebt habe.

    Die neuen Bauten interessieren mich dabei nicht sooo sehr - sie gehören halt dazu. Ich wollte lieber noch etwas von der alten Großen Elbstraße einfangen, bzw. etwas von der Stimmung, die ich in mir habe.

    So, und jetzt rufe ich dich gleich mal an.

    Jörn

    Kommentar von Jörn — 13. November 2006 @ 11:59

  6. Moin moin,

    um keine Mist-Verständnisse aufkommen zu lassen:
    Die Bilder sind sehr schön und auch sehr schön ausgewählt.
    Sonst würde sich das meckern ja nicht lohnen.

    Komm’ gerne mal vorbei. Oder telefonieren.

    Nota bene: Wo habe ich auf Deiner Seite den Hinweis zu lulu.com gefunden?
    Ich habe mir das angeschaut. Der Haken ist ja, dass die Herstellung eines einzelnen Exemplars bei der kleinen Auflage enorm teuer ist. Der Festeinband zum Beispiel lasche 14 Dollar 50. Ich finde das kann man selbst den engsten Fans nicht zumuten.
    Bitte lasst Euch auch bei Kleinauflagen beraten.

    Obwohl, auch das muss man freilich offenmütig einräumen:
    Das Angebot scheint auf den ersten Blick günstiger als bei libri, bei denen Du erst Mal etwas abdrücken musst, damit Dein Werk online kommt.

    Vielleicht sollte man das Portal nutzen, um einen Verlag zu finden, der das Buch dann auch vermarktet. Oder um einen Sponsor zu finden, der die Produktion einer höheren Auflage finanziert.

    Beste Grüße

    Christian

    Kommentar von christian — 14. November 2006 @ 11:51

  7. Hi Christian,

    das mit dem Anruf hat nicht geklappt. Auf deiner Webseite habe ich keine Telefonnummer gefunden. Ich habe dann über das Kontaktformular eine Mail an dich verschickt. Ruf du mich mal bei Gelegenheit an.

    Jörn

    Kommentar von Jörn — 14. November 2006 @ 11:54

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