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	<title>Hamburger Fotoblog &#187; Interviews</title>
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	<description>Hamburg von seiner schönsten Seite</description>
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		<title>Menschen aus Hamburg &#8211; Jan Lucassen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 14:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[In Hamburg leben nicht nur Prominente. Gerade die Menschen wie “du und ich” gestalten diese Stadt jeden Tag aufs Neue mit &#8211; sei es im Job, über ehrenamtliche Tätigkeiten oder einfach durch ihre Arbeit, bzw. ihre Präsenz. Mit dieser Fotoserie, &#8230; <a href="http://www.hamburger-fotoblog.de/2008/10/13/menschen-aus-hamburg-jan-lucassen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Hamburg leben nicht nur Prominente. Gerade die Menschen wie “du und ich” gestalten diese Stadt jeden Tag aufs Neue mit &#8211; sei es im Job, über ehrenamtliche Tätigkeiten oder einfach durch ihre Arbeit, bzw. ihre Präsenz. Mit dieser Fotoserie, in der immer wieder Menschen aus Hamburg interviewt werden, stellen wir Ihnen Jan Lucassen vor, der 42 Jahre alt ist, in Husum an der Nordsee geboren wurde und in Bergedorf lebt. Wir haben Jan ein paar Fragen zum Thema Hamburg gestellt.</p>
<p><span id="more-1402"></span></p>
<p><strong>Jan, was machst du beruflich?</strong></p>
<p>Ich arbeite als Sales- und Marketingleiter im Jungen Hotel Hamburg. Für dieses Business- und Familienhotel bin ich folglich für den Verkauf und das Marketing verantwortlich. Im September haben wir hier zudem das neue Restaurant ESSRAUM und die Bar V14RZEHN eröffnet. Es gehört zu meinem Aufgabenbereich, diese neuen „Marken“ am Markt zu positionieren. Derzeit arbeite ich am Marketingkonzept für 2009.</p>
<p><img id="image759" style="margin-right: 10px;" title="mona" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2008/10/2008-10-12_9634.jpg" alt="" align="left" /> Wenn ich Deine Frage aber weiter beantworten darf, geht mein „Tun“ auch andere Wege, da ich noch zwei weitere Leidenschaften habe.</p>
<p>Zum einen male ich und habe in diesem Zusammenhang ein kleines Atelier in Hamburg Bergedorf eröffnet.</p>
<p>Ich stelle meine Bilder regelmäßig aus oder arbeite an Auftragsarbeiten. In erster Linie male ich in Öl und Acryl und mische zum Teil auch beide Techniken miteinander.</p>
<p>Am liebsten male ich Landschaften. Der Expressionismus hat es mir besonders angetan.</p>
<p>Meine zweite Leidenschaft ist die Musik.</p>
<p>Ich bin seit über 20 Jahren als Sänger unterwegs und baue mir derzeit mit meiner Band ANTYPHONE ein Tonstudio auf.</p>
<p>Wir arbeiten gerade an einer neuen CD, die hoffentlich Mitte 2009 auf den Markt kommt. Was die Musikrichtung angeht handelt es sich um Progressive Rockmusik.</p>
<p>Zur Entspannung bin ich ferner Sänger der Hamburg Blues Bandits, mit denen ich auch regelmäßig in Hamburg und Umgebung auftrete. Übrigens sind wir derzeit auf der Suche nach einem Keyboarder! Vielleicht fühlt sich jemand angesprochen.</p>
<p><img src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2008/10/2008-10-12_9708.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Wie lange arbeitest du schon in deinem Job?</strong></p>
<p><img id="image759" style="margin-right: 10px;" title="IMG_3326k.jpg" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2008/10/2008-10-12_9759.jpg" alt="" align="left" /> Ich bin seit 6 Monaten im Jungen Hotel Hamburg. Davor war ich 15 Jahre als Eventmanager für die Hamburg Messe tätig – mein Projekt war u. a. die Schiffbaumesse SMM, die ja gerade in Hamburg erfolgreich zu Ende ging. Von der Ausbildung her bin ich Betriebswirt mit Schwerpunkt Marketing. Meine ersten beruflichen Erfahrungen habe ich als Pressesprecher im Musikbusiness gesammelt</p>
<p><strong>Was sind deine Ziele?</strong></p>
<p>Glücklich, gesund und kreativ zu bleiben. Ich denke das sind die wichtigsten Dinge. Im Beruf möchte ich natürlich die Erfolgsleiter weiter hochklettern. Mal sehen was sich da so ergibt. Das Junge Hotel Hamburg bietet viele Perspektiven, was mir sehr wichtig ist.</p>
<p>Ich habe zudem das Ziel, meine Bilder einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und bin darum auf der Suche nach einem Galleristen. Das ist ein ganz großes Ziel für 2009. Aber auch die Fertigstellung der ersten ANTRYPHONE CD ist ein Top-Ziel für 2009.</p>
<p>Ziel ist natürlich auch der Aufstieg des FC St. Pauli in die Bundesliga <img src='http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wo siehst du Hamburgs Stärken?</strong></p>
<p><img id="image759" style="margin-left: 10px;" title="musik" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2008/10/2008-10-12_9546.jpg" alt="" align="right" /> Für mich ist Hamburg die tollste Stadt der Welt. Sie bietet alles und ist trotzdem so herrlich überschaubar. Nicht umsonst gilt der Spruch „Hamburg ist ein Dorf“, was gar nicht negativ gemeint ist.</p>
<p>Dann die Riesenvielfalt an Kultur. Sowohl Musik als auch Kunst. Für mich eine Wahnsinnsstärke. Aber die Stadt tut auch viel. Die Hamburg Marketing leistet exzellente Arbeit und es kommt nicht von ungefähr, dass Hamburg bei Touristen so beliebt ist und darum z. B. auch die Hotellerie so erfolgreich ist. Ich arbeite auch gern mit Hamburger Kaufleuten zusammen; hier zählt noch das gesprochene Wort und Tradition wird groß geschrieben.</p>
<p>Für mich als Nordfriesen ist natürlich auch die Wasserlage eine echte Stärke. Und wenn man dann einmal genau hinsieht, erkennt man, dass gerade diese „Lage“ der Erfolgsgarant für Hamburg war uns ist, da Hamburg durch den Handel so groß geworden ist.</p>
<p><strong>Wo hat Hamburg Schwächen?</strong></p>
<p>Ich denke Hamburg hat keine Schwächen, es sind vielmehr einzelne Menschen, die Schwächen aufzeichnen. Vieles wird in der Presse negativ geredet, Bausünden etc. aber ich denke dass gerade Hamburg als weltoffene Stadt in diesem Bereich viel Kreativität zulassen muss. Ich ziehe mich dann auch so aus dieser Frage, dass Schwächen auch Stärken und Chancen sein können.</p>
<p><img src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2008/10/2008-10-12_9788.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Hättest du gern mehr Möglichkeiten, das Leben und die Bedingungen in Hamburg aktiv mit zu gestalten?</strong></p>
<p>Die Möglichkeit hat jeder und ich auch. Ich bin als passives Mitglied in der SPD und stehe auch dazu. Aber bei meinen vielen und umfangreichen Hobbys fehlt mir die Zeit mich z. B. politisch zu engagieren. Ich denke, dass ich Hamburg auch dadurch mit gestalte, dass ich eine Ausstellung meiner Bilder oder ein Konzert veranstalte.</p>
<p><img src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2008/10/2008-10-12_9577.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Was würdest du ändern, wenn du in der richtigen Position sitzen würdest?</strong></p>
<p>Die Frage geht in Richtung Politik. Es ist immer leicht über die Politiker zu meckern, aber den Job möchte ich auch nicht machen. Generell bin ich immer dafür, dass alle zusammen an einem Strick ziehen, ich bin darum auch ein Freund von großen Koalitionen. Wenn ich eine Wundertüte hätte, würde ich dafür sorgen, dass weltweit Frieden herrscht und alle Menschen eine gute Bildung erhalten. Aber diese Art von Wunschdenken bringt uns nicht wirklich weiter. Trotzdem, die Bildungspolitik ist sicher mit das wichtigste und darum sollten alle Parteien hier gemeinsam Gas geben.</p>
<p><strong>Was in Hamburg gefällt dir am besten?</strong></p>
<p>Mir gefällt, dass Hamburg zugleich Großstadt und auch auf ihre eigene Weise auch ein „Dorf“ ist. Das kulturelle Angebot, die Kunst- und Musikszene, der Hafen, der Charme der einzelnen Stadtteile – alles ist riesig groß. Auf der anderen Seite ist die Stadt aber auch sehr überschaubar und man durchaus an der nächsten Ecke Menschen treffen, die man kennt. Ich glaube, genau dies macht den besonderen Reiz der Stadt aus.</p>
<p><strong>Welcher Ort gefällt dir überhaupt nicht?</strong></p>
<p>Der neue Elbtunnel gefällt mir nicht, da gefällt mir doch der Charme des alten um so mehr!</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch &#8211; und alles Gute für deine Pläne!</strong></p>
<p>Andreas Lettow und <a href="http://www.hamburger-fotoblog.de/about/">Jörn Daberkow</a></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.atelier-jan-lucassen.de" target="_blank">www.atelier-jan-lucassen.de</a></li>
<li><a href="http://www.hamburger-fotoblog.de/inhaltsverzeichnis/">Weitere Hamburg-Bilder anschauen? Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis</a></li>
<li><a href="http://www.hamburgbluesbandits.de" target="_blank">www.hamburgbluesbandits.de</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Menschen aus Hamburg &#8211; Jörg Hein</title>
		<link>http://www.hamburger-fotoblog.de/2006/09/30/menschen-aus-hamburg-jorg-hein/</link>
		<comments>http://www.hamburger-fotoblog.de/2006/09/30/menschen-aus-hamburg-jorg-hein/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2006 18:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen aus Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[In Hamburg leben nicht nur Prominente. Gerade die Menschen wie &#8220;du und ich&#8221; gestalten diese Stadt jeden Tag aufs Neue mit &#8211; sei es im Job, über ehrenamtliche Tätigkeiten oder einfach durch ihre Arbeit, bzw. ihre Präsenz. Mit Beginn dieser &#8230; <a href="http://www.hamburger-fotoblog.de/2006/09/30/menschen-aus-hamburg-jorg-hein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Hamburg leben nicht nur Prominente. Gerade die Menschen wie &#8220;du und ich&#8221; gestalten diese Stadt jeden Tag aufs Neue mit &#8211; sei es im Job, über ehrenamtliche Tätigkeiten oder einfach durch ihre Arbeit, bzw. ihre Präsenz. Mit Beginn dieser neue Fotoserie, in der immer wieder Menschen aus Hamburg interviewt werden, stelle ich Ihnen Jörg Hein vor. Er ist 36 Jahre alt, auf Sylt geboren und lebt in Bahrenfeld. Ich habe Jörg ein paar Fragen zum Thema Hamburg gestellt.</p>
<p><span id="more-738"></span></p>
<p><strong>Jörg, was machst du beruflich?</strong></p>
<p>Ich arbeite als Arzt in Niendorf. Es ist eine kleine, gemütliche Praxis, in der ich mich als Weiterbildungsassistent für meine Facharztprüfung zum Allgemeinmediziner vorbereite. Viele Worte für den passenderen Begriff: Hausarzt.</p>
<p><strong>Wie lange arbeitest du schon in deinem Job?</strong></p>
<p>Mein Studium habe ich vor 5 Jahren beendet. Seitdem habe ich auf verschiedenen Abteilungen im Krankenhaus sowie bei einem Chirurgen und einem Kinderarzt gearbeitet. Die Arbeit mit den kleinen Patienten hat mir am meisten Spaß gemacht. Die sind dir gegenüber einfach freundlich und wohlgesonnen. Es geht ihnen nicht gut &#8211; und du sollst ihnen helfen.</p>
<p><strong>Was sind deine Ziele?</strong></p>
<p><img id="image759" style="margin-right: 10px;" title="IMG_3326k.jpg" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/10/IMG_3326k.jpg" alt="IMG_3326k.jpg" align="left" />Eine eigene Praxis, das würde mir gut gefallen. Nur ist das nicht ganz so einfach, wie ich mir das gedacht habe. Denn nach meinem Ideal zu arbeiten &#8211; behandle jeden so, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest &#8211; wird einem derzeit nicht unbedingt leichter gemacht. Es sind gerade Zeit zum Zuhören und Eingehen auf den Anderen, die durch die derzeitigen Umstände im Gesundheitswesen nahezu unmöglich gemacht werden.</p>
<p>Jeder Kassenpatient (zu denen ich auch gehöre) kann ein Lied davon singen.</p>
<p><strong>Wo siehst du Hamburgs Stärken?</strong></p>
<p>In seiner so oft zitierten Weltoffenheit!</p>
<p>Hamburg ist einfach ein Anlaufpunkt für unendlich viele Menschen und damit Meinungen. Da ist das ganze Gerede von der neuen weltstadtmäßigen Hafen City in meinen Augen modischer Schnick-Schnack.</p>
<p>Das Tolle ist, dass es hier viele Orte gibt, an denen Menschen aus den verschiedensten Ländern, auseinanderklaffenden Schichten oder unterschiedlichsten Orientierungen aufeinandertreffen. Zum Beispiel auf der Reeperbahn, in der Uni, in Altona oder in der Schanze. Das Ganze dann noch in einer grünen Umgebung mit viel Wasser.</p>
<p>Doch diese Mischung, diese Weltoffenheit ist in Gefahr.</p>
<p><strong>Wo hat Hamburg Schwächen?</strong></p>
<p><img id="image760" style="margin-left: 10px;" title="IMG_3339.jpg" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/10/IMG_3339.jpg" alt="IMG_3339.jpg" align="right" />Naja, ich wills mal vorsichtig formulieren. Der derzeitige Senat trägt nicht gerade dazu bei, die schon erwähnte interessante Mischung in dieser Stadt aufrechtzuerhalten oder gar zu fördern.</p>
<p>Da wird viel für &#8211; insbesondere bauliche &#8211; Prestigeprojekte getan. Die eigentliche Unterstützung für die Bürger tritt aber immer mehr in den Hintergrund. Das geht bei den Unigebühren los und findet seine Fortsetzung in Kürzungen verschiedenster caritativer Einrichtungen.</p>
<p>Der unkritische Verkauf des LBK ist ein weiterer negativer Höhepunkt und nun auch noch die Änderung des Wahlrechts!</p>
<p>Das mag jetzt vielleicht alles naiv und nach &#8220;Roter Zora&#8221; klingen. Aber vieles, was die vorherigen SPD-Regierungen oder auch der rot-grüne Senat an sachlichen Leistungen und vor allem gedanklichen Inhalten geschaffen haben, hat zu dem toleranten und weltoffenen Ruf Hamburgs beigetragen.</p>
<p>Die neuen neoliberalen Winde der letzten Jahre machen vieles davon zunichte.</p>
<p><strong>Hättest du gern mehr Möglichkeiten, das Leben und die Bedingungen in Hamburg aktiv mit zu gestalten?</strong></p>
<p>Wenn man will, kann man hier genug bewegen. Du kannst in eine Partei gehen, du kannst dich ehrenamtlich betätigen. Die Hamburger Tafel ist zum Beispiel eine klasse Sache. Aber ich glaube, dass jeder für sich, in seinem eigenen Umfeld am meisten erreichen kann. Wenn ich auf mein Gegenüber eingehe und in direkten Dialog trete, kann ich mehr erreichen, als mit riesigen Transparenten. Und das geht in einer Arztpraxis ebenso gut wie auf&#8217;m Bau.</p>
<p><strong>Was würdest du ändern, wenn du in der richtigen Position sitzen würdest?</strong></p>
<p><img id="image762" style="margin-right: 10px;" title="IMG_3364_3.jpg" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/10/IMG_3364_3.jpg" alt="IMG_3364_3.jpg" align="left" />Eine Lizenz zum Gelddrucken habe ich natürlich auch nicht &#8211; und die wäre für die Unterstützung sozialer Programme nicht schlecht. Aber ich würde die Leute fragen, welche Prioritäten sie haben, worin sie ihr (steuerliches) Geld investiert sehen möchten. In neue Hochglanzpaläste mit Elbblick oder aber soziale oder auch umweltpolitische Dinge.</p>
<p>In die Diskussion über die Gesundheitsreform will ich hier jetzt nicht tiefer einsteigen, da gibts sicher auch keine Stammtischlösung &#8211; nur vielleicht soviel: die Menschen müssen erfahren, dass, wenn sie die luxoriöse Versorgung von heute aufrechterhalten wollen, auch mehr Geld bezahlen müssen. Geld, das dann aus anderen Lebensbereichen abgezogen werden muss. Ich kann eine first-class Behandlung nicht für lau bekommen. Das ist wieder eine Frage der Priorität &#8211; möchte ich mein Geld für 3 Urlaubsreisen im Jahr, 2 Autos und das neueste High-Tech-Handy ausgeben &#8211; oder lieber für meine Gesundheit.</p>
<p>Ach ja, und eine Sache würde ich, als direkt Betroffener, sofort verändern: zwischen Holstenstraße und Rödingsmarkt wieder die Busspur für den 3er einrichten, die schwuppdiwupp nach dem Regierungswechsel in Hamburg übermalt wurde.</p>
<p><strong>Was in Hamburg gefällt dir am Besten?</strong></p>
<p>Schau&#8217; dich doch um &#8211; hier, wo wir gerade sind &#8211; auf dem Wasser.</p>
<p><strong>Welcher Ort gefällt dir überhaupt nicht?</strong></p>
<p>Die Mönckebergstraße, nein, halt, eigentlich jeder Platz, an dem eines dieser furchtbaren Hummel-Hummel-Männchen steht.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch &#8211; und alles Gute für deine Pläne!</strong></p>
<p><a href="http://www.hamburger-fotoblog.de/about/">Jörn Daberkow</a></p>
<p><strong>Weitere Interviews</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.hamburger-fotoblog.de/category/interviews/">Interviews</a></li>
<li><a href="http://www.hamburger-fotoblog.de/inhaltsverzeichnis/">Weitere Hamburg-Bilder anschauen? Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Albert Darboven</title>
		<link>http://www.hamburger-fotoblog.de/2006/08/01/darboven/</link>
		<comments>http://www.hamburger-fotoblog.de/2006/08/01/darboven/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2006 17:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>joern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburger Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaffee ist eines der wichtigsten Genussmittel unserer Zeit und auch das Hamburger Fotoblog Team kann zu einer guten Tasse Kaffee nicht nein sagen. Wir haben uns gefragt, wo wir uns in Hamburg am Besten zum Thema Kaffee informieren und gleichzeitig &#8230; <a href="http://www.hamburger-fotoblog.de/2006/08/01/darboven/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaffee ist eines der wichtigsten Genussmittel unserer Zeit und auch das Hamburger Fotoblog Team kann zu einer guten Tasse Kaffee nicht nein sagen. Wir haben uns gefragt, wo wir uns in Hamburg am Besten zum Thema Kaffee informieren und gleichzeitig unsere Interviewserie mit bekannten Hamburger Persönlichkeiten fortsetzen können &#8211; und da gab es für uns nur einen Namen: Albert Darboven.</p>
<p><span id="more-358"></span></p>
<p>Albert Darboven steht nicht nur für guten Kaffee, sondern gilt auch als Förderer der Kunst. So schenkte er Hamburg zwei 2,65 Meter hohe Statuen &#8211; Europa und Hammonia &#8211; außerdem hat er einen Förderpreis für Unternehmerinnen ins Leben gerufen, der junge Frauen mit ihrer Geschäftsidee unterstützt.</p>
<p>Wir haben mit Albert Darboven nicht nur über Kaffee gesprochen, wir wollten auch seine Meinung zu wirtschaftlichen und privaten Themen kennen lernen.</p>
<p><strong>Ein paar Worte zum Wirtschafts-Standort Hamburg&#8230;? </strong></p>
<p>Hamburg ist gut aufgestellt. Der Hafen ist allgegenwärtig. Selbst unsere Werftindustrie macht von sich reden und dies von einem deutschen Standort aus. Weitere Industrieunternehmen wie beispielsweise Phillips, oder auch Beiersdorf haben sich zum Standort Hamburg bekannt und sind über die Landesgrenzen hinaus aktiv. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch Airbus zu nennen &#8211; neben Frankreich wurde Hamburg als Hauptstandort gewählt. Und vor nicht allzu langer Zeit hat sich die Sportstadt Hamburg als Olympiabewerber hervorgetan. Alles also gute Voraussetzungen, um Prosperität für Hamburg und seine Zukunft zu säen.</p>
<p><img id="image359" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d5.jpg" alt="d5.jpg" /></p>
<p><strong>Was zeichnet Hamburg aus Ihrer Sicht aus, was fehlt Ihnen? </strong></p>
<p>Die Tatsache, dass Hamburg einen weltweiten Ruf als Handelsstadt genießt und als Ursprungsort guter Kaufleute gilt, ist schon ein ordentliches Gütesiegel. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dies weiter auszubauen und ständig daran zu arbeiten. Im europäischen, wie weltweitem Vergleich muss Hamburg als feste Größe gelten und dies ist zugleich politische wie auch unternehmerische Aufgabe.</p>
<p><img id="image360" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d6.jpg" alt="d6.jpg" /></p>
<p><strong>Was ist Ihr Statement zur augenblicklichen Situation auf dem Hamburger Arbeitsmarkt? Was müsste sich ändern, um hier eine deutliche Besserung zu erreichen? </strong></p>
<p>Es muss uns gelingen, dass alle Unternehmen ihre Verantwortung für die Ausbildung verstehen und auch dementsprechend wahrnehmen und leben. Wenn das der Fall ist, wird sichergestellt, dass der Nachwuchs seine Wurzeln in Hamburg hat. Dies ist eine unbezahlbare Grundlage für morgen und das Weiterbestehen von hier in Hamburg angesiedelten Unternehmen mit all ihren Kontakten, Verknüpfungen und geschäftlichen Beziehungen.</p>
<p><img id="image361" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d7.jpg" alt="d7.jpg" /></p>
<p><strong>Wo in HH würden Sie ein Rendezvous verabreden? </strong></p>
<p>Vornehmlich natürlich an der Alster um den Blick auf das Wasser zu genießen und anschließend in einem der Restaurants an der Alster essen zu gehen.</p>
<p><img id="image362" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d2.jpg" alt="d2.jpg" /></p>
<p><strong>Was ist für Sie „typisch Hamburg“? </strong></p>
<p>Kaufmannstugend, Sparsamkeit und Zuverlässigkeit</p>
<p><strong>Wie ist das mit dem Verbrauch des Kaffees? Trinken die Hamburger mehr, oder weniger Kaffee als in den Jahren davor? </strong></p>
<p>Das ist schwer zu sagen, da die Gewohnheiten der Verbraucher stark differieren. In den Büros wird sicher mehr getrunken, da die Menschen dort länger arbeiten. An anderen Stellen eher weniger, weil es auch zu drastischen Einsparungen an Arbeitsplätzen gekommen ist, also weniger Personal vor Ort eingesetzt wird. Die Gewohnheiten der Hamburger ändern sich auch dahingehend, dass man den Kaffee auch für unterwegs mitnimmt und dies durch Gastronomen mit der &#8220;To Go Lösung&#8221; auch angeboten werden kann. Es gibt also im Grunde genommen eine Art Konsumverschiebung mit leichter Abnahme beim klassischen Kaffee.</p>
<p><img id="image363" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d8.jpg" alt="d8.jpg" /></p>
<p><strong>Gibt es Kaffeesorten, die deutlich vor anderen bevorzugt werden und wenn ja &#8211; welche sind das?</strong></p>
<p>Wir stellen einen Trend fest, der sich mehr zu milderen Kaffees hinentwickelt. Ebenso nehmen natürlich die mit Milch vermischten Kaffeespezialitäten (Latte Macchiato, Cafe au Lait etc.) zu.</p>
<p><img id="image364" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d10.jpg" alt="d10.jpg" /></p>
<p><strong>Wie viel Kaffee trinken die Hamburger im Schnitt pro Kopf? </strong></p>
<p>Im ganz grob gemittelten Durchschnitt sicher zwischen 3 bis 6 Tassen am Tag.</p>
<p><strong>Wie kontrollieren Sie die Qualität der eingekauften Rohstoffe? </strong></p>
<p>Die Produktion des Tages wird von uns morgens mit unseren Verantwortlichen verkostet und darf erst danach verpackt und an unsere Kunden versendet werden. Die Rohkaffeemuster, die wir aus der ganzen Welt beziehen, um unsere Sorten damit herstellen und rösten zu können, werden ebenfalls jeden morgen probiert, um anschließend nach positivem Befund in die Produktion zu gelangen. Die Chargen die dann bestellt werden und per Container zu uns nach Hamburg gelangen, landen ebenso auf dem Probentisch, denn auch hier sind Fehler in der Ware nicht auszuschließen. Kaffee ist ein Naturprodukt und bedarf einer ganz sensiblen Qualitätskontrolle.</p>
<p><img id="image365" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d9.jpg" alt="d9.jpg" /></p>
<p><strong>Stichwort Gentechnik und Kaffee. Es gibt inzwischen mindestens einen Lebensmittelkonzern, der sich Kaffeepflanzen patentieren lassen hat. Was halten Sie von dieser Entwicklung? </strong></p>
<p>Grundsätzlich ist es wichtig sich mit dem ursprünglichen Produkt, der Kaffeepflanze zu befassen und Forschung zu betreiben. Meine Philosophie, dass das Koffein der Engel in der Kaffeebohne ist, geht mit dieser Meinung auch einher. Die Tatsache jedoch, dass mit Hilfe von diversen künstlichen Hilfsmitteln Farbe, Geschmack und Aussehen beeinflusst werden und Mutter Natur keine Rolle mehr spielt, befürworte ich nicht. Kaffee ist ein Naturprodukt und soll es auch bleiben. Wir sprechen uns beispielsweise für das Produkt Transfair aus, welches dazu beiträgt, den Menschen die sich dem Kaffee verschrieben haben, bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dies ist gewissermaßen unser Beitrag, um dem Kaffee auf diese Weise zum Fortschritt zu verhelfen.</p>
<p><img id="image366" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d1.jpg" alt="d1.jpg" /></p>
<p><strong>Was spricht (noch) für Kaffee von Darboven &#8211; außer der Tatsache, dass er aus Hamburg kommt?</strong></p>
<p>Idee Kaffee, der berühmte magenfreundliche muss hier natürlich an allererster Stelle genannt werden. Insbesondere, weil wir seit 1927 diese Produkt bewerben und letztlich auch damit gross geworden sind. Dies ist stellvertretend für unsere Produktvielfalt von Kaffeegenuss mit all den verschiedenen Kaffeesorten wie beispielsweise auch Eilles Gourmetkaffee, oder auch Cafe Intencion &#8211; unser fair gehandeltes Produkt. Wir engagieren uns aber auch stark in der Ausbildung, um jungen Menschen die Chance zum Eintritt in ihren beruflichen Werdegang zu geben. Hierbei ist mir wichtig, dass der Mensch passt und die Grundtugenden wie Fleiß, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit vorhanden sind. Das Talent kennt keine Geburtsurkunde! Ebenso wichtig wie die Ausbildung ist es mir, dieser Stadt zurückzugeben, was ich von Ihr bekommen habe. Als junger Mann habe ich in der Speicherstadt gelernt und musste schwere Kaffeesäcke schleppen. Die Verbindung zur Speicherstadt wird &#8220;getragen&#8221; durch die Brooksbrücke. Diese haben wir in den letzten Jahren mit der Schutzgöttin Hammonia, der Europa, Barbarossa und dem heiligen St. Ansgar auf den Pfeilern versehen. Dies ist gewissermaßen mein/unser Beitrag zurück an die Stätte, wo für mich das Leben in Hamburg mit Kaffee begonnen hat.</p>
<p><strong>Wir danken Ihnen für das Gespräch.</strong></p>
<p>Andreas Lettow und <a href="http://www.hamburger-fotoblog.de/about/">Jörn Daberkow</a></p>
<p>Hier noch ein paar Szenen vom Innenbereich und dem Betriebsgelände.</p>
<p><strong>Der Firmengründer</strong></p>
<p><img id="image367" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d12.jpg" alt="d12.jpg" /></p>
<p><strong>König Barbarossa</strong></p>
<p><img id="image368" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d13.jpg" alt="d13.jpg" /></p>
<p><img id="image369" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d16.jpg" alt="d16.jpg" /></p>
<p><img id="image370" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d17.jpg" alt="d17.jpg" /></p>
<p><img id="image371" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d18.jpg" alt="d18.jpg" /></p>
<p><img id="image372" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d19.jpg" alt="d19.jpg" /></p>
<p><img id="image373" src="http://www.hamburger-fotoblog.de/wp-content/uploads/2006/08/d21.jpg" alt="d21.jpg" /></p>
<p><strong>Weitere Infos</strong></p>
<p>- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaffee" target="_blank&quot;">Kaffee</a><br />
- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_I._%28HRR%29" target="_blank&quot;">Barbarossa</a><br />
- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hammonia" target="_blank&quot;">Hammonia</a><br />
- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gentechnik" target="_blank&quot;">Gentechnik</a><br />
- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St._Ansgar" target="_blank&quot;">St. Ansgar</a></p>
<p><strong>Ergänzende Links</strong></p>
<li><a href="http://www.hamburger-fotoblog.de/inhaltsverzeichnis/">Weitere Hamburg-Bilder anschauen? Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis</a></li>
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