Hamburg auf dem iPad – III

Als moodway-Leser weißt du, dass ich seit längerem an einem (für mich) großen Projekt arbeite. Heute haben meine Pläne – zumindest vorerst – einen schweren Rückschlag erlitten – so schwer, dass er einen kompletten Teil meines Projektes gefährdet. Bevor es weiter geht, sollte ich vielleicht mal erklären, was ich eigentlich vorhabe … Nun, es ist ganz simpel: Derzeit arbeite ich an der – hoffentlich – besten iPad-Anwendung über Hamburg.

Im Vorwort schreibe ich:

  • In den vergangenen Jahren durfte ich in Hamburg viele spannende Orte fotografieren – darunter Haftanstalten, Kraftwerke und Müllverbrennungsanlagen. Ich stand auf den Dächern der höchsten Gebäude der Stadt, besuchte Naturschutzgebiete, Friedhöfe und Parks. Das Beste von all dem werde ich Ihnen hier zeigen.

Für diese Pläne habe ich zum Teil neue Bilder gemacht und alle schon vorhandenen noch mal neu optimiert. Ich bin bereits so weit, dass man sehr gut sieht, wie das fertige Produkt aussehen wird (es läuft bereits auf meinem iPad 4). Aktuell habe ich 15 Beiträge auf insgesamt 51 Seiten. Natürlich ist alles auf Retina-Auflösung optimiert. Aktuell bemühe ich mich um 2 weitere Genehmigungen für “besondere Locations”. Da hoffe ich natürlich auf Zusagen. Im August möchte ich den Bild- und Textteil komplett fertig haben, da ich Mitte September, Anfang Oktober alles in den Apple-Store bringen möchte. Und nein, ich habe bislang keine Pläne meine Anwendung auch auf Amazon-, oder Android-Produkten verfügbar zu machen.

In den vergangenen Wochen war ich nahezu vollständig mit Architekten, Betreibern und Besitzern von wirklich besonderen Gebäuden im Dialog. Auch wenn ich ab und an genauer erklären musste, worum es ging – eine Zusage gab es bislang immer. Heute war das allerdings anders. Ich erhielt ein nachdrückliches “Nein” für ein Gebäude, das ich gar nicht fotografieren wollen würde, dies aber auch nicht vermeiden kann, denn wenn man aus der Stadt in Richtung Elbe / Elbvororte fotografiert, hat man es nahezu immer ganz automatisch mit auf den Bildern.

Gefragt habe ich, weil es um ein sehr neues, tiefschwarzes Gebäude geht. Es ist vergleichsweise klein, recht auffällig gebaut und egal, wie ich auf diversen Dächern stand – es ließ sich nicht vermeiden, dass es auf meinen Bildern zu sehen ist. Dieses Gebäude sorgt nun möglicherweise dafür, dass ich meine Pläne nur noch zum Teil umsetzen kann. Womöglich kann ich meine “Über Hamburg”-Bilder nun gar nicht mehr auf das iPad bringen, was aus meiner Sicht mehr als bedauerlich wäre, denn für mich ist es ein Highlight. Diese Ausblicke kennt wohl niemand, der nicht in Hamburg lebt und vermutlich gilt das auch für die meisten Menschen, die in dieser Stadt zu Hause sind.

Mal sehen, was die nächste Woche bringt …

Jörn Daberkow

  

Veröffentlicht von

Fotografie und Musik sind ein substanzieller Teil meines genetischen Codes und keine freie Entscheidung.

8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Kannst das nicht einfach “wegpixeln”? Sieht vielleicht doof aus, aber was für Googles Streetview gilt, sollte doch auch für Dich Gültigkeit haben.

  2. Ähm, wenn das Gebäude im Hintergrund zu sehen ist – auch auch nur die Hauptfassade oder Außenansicht –, sollte man doch keine Genehmigung dafür brauchen … Da würde ich mich mal in diese Richtung erkundigen. Oder?

    Wüsste ja gerne, was für ein Gebäude das ist. Als Nicht-Hamburger kann ich deine kryptischen Andeutungen leider nicht deuten.

    Gruß, Ulf

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